RV 2025: Beständigkeit, Übergänge und Aufbruch in München

85 Stimmberechtigte diskutierten, tagten und stimmten bei der Regionsversammlung am Samstag in München fleißig ab. 

Von der Regionsversammlung geht das Zeichen der Übergänge und der Beständigkeit aus. Als Versammlungsvorstand führten Sina Rupprecht (Ehekirchen), Ingmar Leutschaft (Allershausen) und Katharina Königer (Karlshuld) durch die Versammlung. 

Die Versammlung wählte insgesamt fünf neue Regionsvertrauenspersonen bis 2027. Maxi Moltke (Erding) kandidierte wieder und wird künftig von Sinika Kahl (München-Sendling), Katharina Königer (Karlshuld), Jasmina Glas (Söcking) und Dominik „Dodo“ Basedow (Lechrain) unterstützt.

Den Regionsversammlungsvorstand bilden für kommendes Jahr: Vincent Artner (Ehekirchen), Sina Rupprecht (Ehekirchen) und David Kraus (Karlshuld). Vincent ist für zwei Jahre gewählt. 

Als Kassenprüfer wählte die Versammlung Sebastian Königer (Karlshuld) und Arno Mehner (Ingolstadt-Spitalhof). 

Die Delegation in die Landesversammlung des VCP Bayern ist wieder ein bunter Mix aus erfahrenen und neuen Delegierten. 

Die Regionsvorsitzenden Daniel Zoppelt (Landshut) und Maximilian „Maxl“ Hörmann (Karlshuld) blickten auf ein bewegtes Jahr zurück. Beide teilten mit, regulär bis zur Regionsversammlung 2026 im Amt zu bleiben,  um einen geordneten Übergang zu ermöglichen. Außerdem seien die zentralen Ziele der RV 2024 mit mehr Breite bei den Mitarbeitenden und Stufenaktionen umgesetzt worden. Sie betonten, dass viele Personen mittlerweile Maßnahme- und Lagerleitungen übernehmen und das Stufenteam mit seinem ISARIS-Sippencup und den Stufenaktionen die Region sehr bereichern. Diese breitete Aufstellung war das erklärte Ziel. Aufgrund des hohen Engagement vieler Einzelpersonen und Gruppierungen sind beide zuversichtlich, dass sich daraus ein Team für die Regionsleitung finden lasse. Die Neukonzeption der zweiten Ranger/Rover-Aktion „Mampfen & Klampfen“ gelang nicht. 

Die Mitgliederentwicklung der Region ist seit 2013 positiv. In jedem Jahr seit 2013 wuchs die Region. Aktuell steht die Region bei über 900 Mitgliedern. Beide hoben in ihrem Bericht die Themen Prävention und Dankes- und Wertschätzungskultur hervor. 

Für das Jahr 2026 stehen die Nachfolge-Suche weiter im Fokus, die Region finanziell wetterfest aufzustellen, sowie eine gute Einarbeitung der Regionsvertrauenspersonen und die Weiterentwicklung des Mampfen & Klampfen umzusetzen. 

Nachdem Berichtsteil war die Zeit der Abschiede und Danksagungen. Nach drei Jahren wurde Lina Schmid (Berg) als Mitglied der Regionsleitung verabschiedet. Simon Wiendl wurde als Kassier nach vier Jahren verabschiedet.

Chris Claar war seit 1995 der Vertreter des VCP beim Friedenslicht München. Zuvor war Chris in unterschiedlichen Funktion z. B. als Regionsvorsitzender und Stammesgründer aktiv. Mit ihm verabschiedete Region eine Persönlichkeit die sich über Jahrzehnte in und für die Region einbrachte. 

 

Wurde als Beauftragter für das Friedenslicht verabschiedet: Chris Claar.

Lina Schmid wurde nach drei Jahren in der Regionsleitung verabschiedet.

Nach vier Jahren und vielen Fahrtkostenbelegen und Lagerabrechnungen ist Schluss. Simon Wiendl wird als Kassier verabschiedet.

Besonders gedankt wurden allen Amtsträger*innen, Maßnahmeleitungen. Außerdem erhielten die Mitglieder des Regionsrats ein kleines Dankeschön. 

Das Kurs Süd-Team um Vera Ordosch (Kasse) und Emily Appel (beide Karlshuld) blickten sehr zufrieden auf das Kurs-Jahr 2025 und freuen sich darauf, wenn die Kurse auch 2026 wieder so zahlreich besucht werden.

Der Regionsvorsitz dankte den Mitgliedern des Regionsrat für seine Arbeit.

Die meisten Stämme blicken bei ihren Berichten optimistisch in die Zukunft. Vereinzelt beklagen die Stämme einen Leiter*innen-Mangel. Auch das Thema Gemeindehäuser bewegte einige Stämme. Die meisten Stämme sind jedoch auf Wachstumskurs. 

Bei den angesetzten „Nachwahlen“ für den Regionsvorsitz und die Kasse, gab es keine Kandidat*innen. Regionsvorsitz, die Kassiere und die Kasse des Kurs Süd wurden vom Plenum einstimmig entlastet. 

Die Versammlung beschloss außerdem die Auflösung des Stammes Druiden Tutzing. 

Der Antrag auf einen maximalen WiWö-Teilnehmer*innenbeitrag 2026 von 85 Euro wurde nach einer ausgiebigen Diskussion abgelehnt. Die Komplexität der Regionsfinanzen vor allem im Zusammenhang von Pfingstlager und WiWö stellte Regionsvorsitzender Daniel anhand von Salzstangen dar. Als Essenz kam in der Diskussion heraus, dass das WiWö 2025 zu teuer war und Regionsrat, Regionsvorsitz und Kasse in Zukunft vor allem die Budgets der Lager und Maßnahmen genauer im Blick haben sollten. 

Bericht des Regionsvorsitz an die Regionsversammlung:

Bericht Regionsvorsitz Regionsversammlung 2025 (1)

 

Die Sprüche der Regionsversammlung: 

„Ihr müsst mir zuhören und nicht auf die Salzstangen schauen.“ Daniel Zoppelt

„Wer sich berufen fühlt oder in der Pflicht fühlt, darf gerne die Regionsversammlung 2026 veranstalten.“ Ingmar Leutschaft

 

Bilder von der Versammlung

Bilder: Vera Ordosch